

Mit ein wenig Einfallsreichtum kann man Stauraum schaffen, den man kaum bemerkt. Begrenztheit zwingt uns häufig zur Kreativität, dies gilt sogar, wenn es an Quadratmetern mangelt. Seien Sie offen für neue Ideen, beherzigen Sie folgende Tipps und genießen Sie den neu gewonnenen Platz ...
Schauen Sie sich aufmerksam um: Könnte man nicht an manchen Wänden ein Regal festmachen oder einen Wandschrank einbauen? Und warum eigentlich nicht zum Beispiel im Treppenhaus eine Bibliothek einrichten? Indem Sie diese ungenutzten Bereiche nutzen, schaffen Sie auf geschickte Weise an anderen Stellen Platz.
Wenn es Sie betrübt, dass Sie keinen Windfang haben, dann bauen Sie einfach einen selbst, in Form eines abgeteilten Bereiches, bei dem die Vorder- und Rückseite der Trennwand mit Ablagen und einer integrierten Bank versehen werden können. Das wäre doch ein zugleich zweckmäßiger und schöner Empfangsbereich!
Außerdem könnte eine Wand zwischen zwei Räumen eine große Teleskopschublade enthalten. In manchen Fällen ist es sicher ratsam, eine Wandverkleidung anzubringen, in die man die Schublade einbauen kann. Diese gleitet dann auf kleinen Rollen heraus. So kann man sehr geräumige Aufbewahrungsmöglichkeiten schaffen, vor allem, wenn die Fläche des Zimmers und der zur Verfügung stehende Platz hinter der Verkleidung großzügig bemessen sind.
In einem Kinderzimmer kann man sich die Freiheit nehmen, Gebrauchsgegenstände wie kleine Vintage-Stühle oder Skateboards in Regale zu verwandeln. So an der Wand befestigt, tragen sie sowohl zur optischen Gestaltung als auch zur Funktionalität des Zimmers bei.

Fotokredit : Sven Mieke - „Zur Optimierung des Platzes an mehrere Ebenen denken“
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Raten Sie mal, welches der Lieblingsbereich von Innenarchitekten ist ... Natürlich, die Treppe! Es stimmt, dass der Bereich unter der Treppe oft schlecht genutzt wird. Denken Sie nur an all die herausziehbaren Schubladen, die Sie in den Setzstufen verstecken könnten. In geschlossenem Zustand bemerkt man sie überhaupt nicht. Eine perfekte Idee, wie man in kleinen Eingangsbereichen Schuhe, Handtaschen und andere Accessoires verstauen kann. In die Nische unter der Treppe kann man selbstverständlich auch mehrere Wandschränke einbauen und so den Stauraum für die Küche erweitern. Sogar einen unauffälligen kleinen Schreibtisch kann man hier unterbringen.
Der Raum unter dem Bett kann auch leicht genutzt werden. Hier bietet es sich zum Beispiel an, Bettwäsche aufzubewahren. Den Rost oder den Rahmen des Bettes kann man durch eine Art Podest ersetzen, auf das man die Matratze legt. Dieses neuartige Möbelstück wird dann wie eine große Schublade geöffnet und beherbergt zahlreiche sperrige Gegenstände. Bücher, Decken und Kleinkram verschwinden darin spurlos. Mit dieser Art von Aufbewahrung erscheint der Raum optisch klarer. Schränke werden aus dem Zimmer verbannt und durch den Stauraum unter dem Podest ersetzt. Beachten Sie, dass dieser Trick sehr viel mehr Platz verschafft als eine klassische Bettschublade oder ein herkömmliches Regal.
Die Durchgangsbereiche
Durchgangsbereiche wie Treppenabsätze und Korridore werden ungerechterweise nur als einfache Verkehrsflächen betrachtet und oft vernachlässigt. Lassen Sie uns versuchen, sie zweckmäßiger zu nutzen!
Auf dem Treppenabsatz wirken ein paar alte Kinositze, auf deren Sitzflächen Bücher gestapelt sind, sehr theatralisch. Was die Farben und die Ausstattung angeht, kann man in diesen Bereichen ruhig etwas wagen. Natürlich werden Sie hier nur sehr wenig Zeit verbringen, diese Stellen beeinflussen jedoch Ihre Stimmung, wenn Sie von einem Raum in den anderen gehen.
Ebenso wird eine hässliche Abstellkammer aufgelöst und in einen gemütlichen und funktionalen Teil des Zuhauses verwandelt. So können Sie außerdem Licht in den Flur bringen und diesen engen Bereich luftiger gestalten. Einbaumöbel verleihen ihm nicht nur einen neuen Look, die optimierte Gestaltung bietet auch Stauraum, der wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt und nicht nur aus ein paar einfachen Regalen besteht, die unter dem Gewicht der Unordnung zusammenbrechen ...
Die meisten Leute finden, dass es in der Küche nicht genügend Stauraum gibt. Geht es Ihnen auch so? Denken Sie daran, die Küchenschränke bis zur Decke hochzuziehen, um zusätzlichen Stauraum zu schaffen, wo Sie Geräte unterbringen, die Sie nicht täglich brauchen. Dies erhöht den Raum optisch und hat sofort eine umwerfende ästhetische Wirkung.
Um eine kleine Küche funktional einzurichten, kann jeder Quadratmeter genutzt werden. An der Rückwand Ihrer geräumigen Arbeitsfläche könnten Sie zum Beispiel einen Kasten einplanen, der nicht auffällt, wenn er aus dem gleichen Material und in der gleichen Farbe wie die Küchenfronten gearbeitet ist. Mit einem versteckten Griff kann die wertvolle Kiste geöffnet werden!
Und wenn es der Platz erlaubt, warum nicht ein kleines Esszimmer mit Bänken planen, in denen man ein paar Töpfe oder Flaschen unterbringen kann?
Lassen Sie uns zum Schluss das Bad anschauen und eine neue Begeisterung für die Verkleidung Ihrer Badewanne entfachen. Bauen Sie dort Stauraum oder eine einfache Nische mit einer Klapptür ein, wo Sie die schrecklichen Reinigungsmittel verschwinden lassen ... Die Jagd nach Platz ist eröffnet!

Fotokredit: Jana Sabeth - „Die Stücke werden nach Bedarf auf Maß gefertigt“